HERR PAWLICK UND FRAU EISEND ....
... kommen nun als Trio und haben den Schlagzeuger Tobias Götz im Gepäck; der Gitarrist / Bassist und Sänger Tobias Pawlick und die Perkussionistin Petra Eisend hatten bereits als Duo ihre ganz spezielle Art, sich in einen lebhaften musikalischen Diskurs zu begeben. Zu dritt entstehen ungewöhnliche Hörgenüsse – voller Energie und doch auch Harmonie.
"Perkussion aus Afrika und Lateinamerika lässt an Weltmusik denken, und doch grenzt dieser Begriff die leidenschaftlichen Musiker schon wieder ein. Im weitesten Sinne spielen sie Jazz, denn sie klingen frei, ihre Soli sind kreativ und neben vielen eigenen Kompositionen mit teils eigenwilligen Titeln wie „Mehr Schwein als ein Hamster“ schöpfen sie aus Jazz-Standards und Kompositionen großer Individualisten wie Thelonious Monk, John Coltrane, Frank Zappa." (Mainpost, 18. Januar 2012)
Die unterschiedlichen musikalischen Wurzeln führten zu einem synergetischen Effekt, aus dem sich in nur wenigen Monaten ein multisonorer Bandsound entwickelte:
das stilistisch vielfältige Programm bewegt sich zwischen balladenartigen Soundcollagen und treibenden Funkgrooves, garniert mit Rhythmen aus Afrika und Kuba. Dabei werden Batatrommeln in einen neuen Kontext gesetzt, ergänzt durch filigranes Schlagzeugspiel, von funkigen Basslinien nach vorne getrieben. Dies bildet den außergewöhnlichen Rahmen für Herrn Pawlicks poppig-jazzigen Gesang. Hang und Caisa laden ein,
facettenreiche Klangwelten zu entdecken.
Die Unterfranken bieten ein verspieltes „Schneegestöber“, eine energiegeladene „Tanzstunde“, eine wirbelnde „Achterbahnfahrt“ und ein doch irgendwie frohlockendes „Not today“. Expressive und leise Klänge, Tempo und Entschleunigung: Die melodiöse Gitarre des Herrn Pawlick mit live eingespielten Loops verschmilzt mal mit den treibenden Schlägen der Frau Eisend zum angenehmen Backgroundrhythmus des Herrn Götz, mal stehen sich ihre tonale Welten auf angenehm bizarre Weise gegenüber.
"In der Beziehung dieser drei Musiker kommt keine Langeweile auf."
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