Bestle's Gedankensplitter


Kultur in Deutschland

Je länger ich mich mit Kultur und Kunst befasse, umso wichtiger finde ich, dass diese Begriffe NEU definiert werden müssten. Unsere Politik hat anscheinend vergessen, dass diese beiden Begriffe zu den elementaren Bedürfnissen der Menschen zählen. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier eine der WICHTIGSTEN Aufgaben von unseren Politikern überhaupt nicht mehr wahrgenommen wird, geschweige denn in einem Parteienprogramm einen Platz einnimmt. Das Resultat einer solchen Ignoranz ist eine entmenschlichte Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die in ihrer Gesamtheit gar nicht mehr merkt, was mit ihr geschieht. Wir tanzen zur Musik unserer Lobbyisten den „Tanz um‘s goldene Kalb“ und versetzen uns in Trance. Frägt man die einzelnen Bürger, so spürt jedoch fast jeder, dass es “irgendwie nicht mehr stimmt“. Neid, Verlust- und Zukunftsangst greifen um sich. Und viele Menschen flüchten im besten Fall in blinden Aktionismus, viele in Krankheit und Depression.

Bei all diesen Überlegungen wurde mir klar, dass WIR, jeder einzelne, unser Leben wieder selbst in die Hand nehmen müssen. Dass es müßig ist auf unsere Politik zu hoffen und zu vertrauen. Bereits 1917 schrieb Hermann Hesse: /„Die Kathedralen, die heute zerstört werden, soll man nicht wieder aufbauen. Sie sind nur Steine. Ihr Geist aber soll wieder Macht gewinnen. Dann ist es um die Steine nicht schade.“/ Fasziniert von der Aktualität dieser Worte blätterte ich weiter in meinem kleinen Hesse-Büchlein. Und ich fand was ich suchte. Auch Hesse machte sich über Kultur und Kunst seine Gedanken. Gedanken, die nach meiner Meinung, auch heute noch, vielleicht sogar mehr denn je ihre Gültigkeit haben. So schrieb er 1944:

„Alles Lebendige ist ein Werden, nicht ein Sein. So ist auch das, was Sie „Kultur“ nennen, nichts Fertiges und Abgeschlossenes, das man erben und pflegen oder das man wegwerfen und zerstören kann. Sondern es bleibt stets genauso viel von unsrer Kultur lebendig und wirkt weiter, als die Generation sich zu eigen zu machen und lebendig zu machen versteht.“ (Anmerkung: Packen wir es an, es gibt viel zu tun!) Und 1949 schrieb er über die Kunst:

Ich bin in der Kunst kein Verächter des Neuen, im Gegenteil, aber im Moralischen, das heißt im Verhalten des Menschen seiner Aufgabe gegenüber, sind mir die Moden und Neuerungen verdächtig, und ich bin voll Misstrauen, wenn ich von neuen Moralen und Ethiken die gescheiten Leute so reden höre wie von Moden oder Stilen in der Kunst. (Anmerkung: Im Blick auf unsere Medien bekommen diese Worte eine ganz besondere Bedeutung!)

Es wäre ein Traum, wenn sich die Menschen, die in unserem Lande Verantwortung übernommen haben, sich auch DIESER VERANTWORTUNG bewusst wären. Wie viel menschlicher würde unsere Gesellschaft. Vielleicht sollte man all jenen folgende Worte unseres ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker vorlegen und man würde sich in einem solchen Falle wirklich wünschen, dass die Kompetenz eines Staatsoberhauptes nicht nur repräsentativer Natur wäre:

„Kultur kostet Geld. Sie kostet Geld vor allem deshalb, weil der Zugang zu ihr nicht in erster Linie durch einen privat gefüllten Geldbeutel bestimmt sein darf, (...) Substantiell hat die Förderung von Kulturellem nicht weniger eine Pflichtaufgabe des öffentlichen Haushalts zu sein als zum Beispiel der Straßenbau, die öffentliche Sicherheit oder die Finanzierung der Gehälter im öffentlichen Dienst. Es ist grotesk, dass wir Ausgaben im kulturellen Bereich „Subventionen“ nennen, während kein Mensch auf die Idee käme, die Ausgaben für ein Bahnhofsgebäude oder einen Spielplatz als Subventionen zu bezeichnen. Der Ausdruck lenkt uns in eine falsche Richtung. Denn Kultur ist kein Luxus, den wir uns entweder leisten oder nach Belieben auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere innere Überlebensfähigkeit sichert.“

Meine Hochachtung, Herr von Weizsäcker! Vielleicht darf man noch Begriffe wie Schul- und Gesundheitswesen hinzufügen, denn ALLES, was den Menschen betrifft, gehört unter den Oberbegriff: „KULTUR“

Fazit: Die Begriffe Kultur und Kunst müssen NICHT neu definiert werden. Sie müssen den Menschen nur wieder nahe gebracht werden. Wir müssen die Missstände deutlich machen. Wir dürfen uns nicht scheuen, das Kind beim Namen zu nennen. Vor allem müssen wir, die Bürger, unsere Politiker ZWINGEN, sich dieser wichtigen Sache anzunehmen. Das sind wir uns und unseren Kindern schuldig!  

Eine ganze Nation in Aufregung

Nun geht Uli Hoeneß nicht in Revision und will seine Straft „absitzen“. Er wirkt wie ein „Opfer“ - sein Weg vom Saulus zum Paulus – ist schon bemerkenswert. Nach außen wirkt dies alles sympathisch und sicher wird er von vielen Menschen bedauert und bewundert! Ich kann mich jedoch des Eindrucks nicht erwehren, dass dies wiederum der Schadensbegrenzung dient. Laut unserer Gesetze kann man nur einmal in einer Sache verurteilt werden!!! Sollten noch neue Fakten und Millionen aus dem Hut gezaubert werden, kann dies nicht mehr geahndet werden sobald das Urteil rechtskräftig ist. Wie dem auch sei, dieser Prozess stimmt schon sehr nachdenklich und gibt vielleicht einen Anstoß über unser Rechtsempfinden nachzudenken.

In allen Diskussionen wird die Selbstanzeige als ein „Rechtsmittel“ dargestellt, das einen „moralischen“ Anspruch hat. In Wirklichkeit ist dies bereits ein zweifelhaftes politisches Instrument. Die Selbstanzeige ist nichts weiter, als ein cleverer Schachzug, ein Spiel mit der Angst derer, die bereits nach gültigem Recht eine Straftat begangen haben und wie die Erfahrung zeigt durchaus erfolgreich! Zweifelhaft bleibt sie dennoch, wenn dagegen, um nur ein kleines Beispiel zu nennen, eine „private Telefonabhörung“, als Beweismittel einer Straftat, bei Polizei und Gericht keine Beweiskraft hat und sogar als Straftat gewertet wird!!! Im „öffentlichen Interesse“ heiligt der Zweck die Mittel.Geht es um einen einzelnen Bürger werden GANZ andere Maßstäbe angesetzt.

Welch ein Medienspektakel. Nach meiner Meinung war Hoeneß , wie ja inzwischen bekannt wurde und sicher von Niemanden ernsthaft angezweifelt werden wird, ein Zocker! Ein Zocker, der jedes Maß verlor. Irgendwann wurden seine „Geldspielereien“ jedoch ziemlich gefährlich!!! Und er sah sich gezwungen, wie viele andere auch, zu handeln. Aber auch das auf seine spielerische, nervenkitzelnde Art und Weise, die Medien waren in den letzten Tagen, Wochen voll davon. Nach meiner Meinung hat er nur zu hoch gepokert. Er hat seine Popularität als Mittel zum Zweck ge- oder besser missbraucht. Dabei hat er aber eines übersehen. Eben diese Öffentlichkeit, die, die Wohlgesonnenen, die Neider und die Gegner gleichermaßen informierte und hellhörig machte, zwang das Gericht förmlich, besonders genau hinzusehen. In einem solchen Fall steht unsere Gerichtsbarkeit im Fokus und darf sich auf keinen Fall einen Fehler leisten!!!

Ich denke, da hat er sich gewaltig verspekuliert!

Was mich in dieser ganzen Sache sehr betroffen macht, ist das mangelnde Rechtsempfinden vieler Menschen. Ich betone, auch ich bin Bayern-Fan und auch ich habe Achtung vor Menschen, die in Ihrem Wohlstand, die Anderen, die nicht auf der Sonnenseite leben, nicht vergessen. Das ändert jedoch nichts daran: Verbrechen bleibt Verbrechen!!!!! Um es plakativ zu formulieren, wenn ein Uli Höneß „rechtmäßig“ straffrei geblieben wäre oder auch nur mildernde Umstände anerkannt worden wären, müsste im Gegenzug unsere gesamte Steuerfahndung aufgehoben werden! Vielleicht verhilft dieser Prozess dazu, dass sich so manch Einer wieder einmal über Recht und Gerechtigkeit Gedanken macht, dann hätte dieser „Schauprozess“ auch seine guten Seiten.

 

Seit 1. Oktober 12.45 Uhr geht gar nichts mehr!

Ein besonderer „Werbe-Gag“ unserer Deutschen TelecomUnser neuer Mieter beauftragte die Telecom für Ihn einen neuen Telefon- und Internetanschluss zu installieren. Nach längerer Zeit und ohne Anmeldung (wie wir später erfuhren) erschien, pünktlich zur Mittagszeit ein „sogenannter“ Techniker von der Telecom. Unser Mieter war nicht im Haus. So zeigten wir ihm den zentralen Kabeleingang im Keller.

Nach einigen für uns unverständlichen „Überprüfungen“ durchtrennte er in unserem Beisein einen Kabelstrang und „flickte“ ihn dann wieder irgendwie zusammen. Überprüfte nochmals und verschwand!Meine Freude über eine besonders „ruhige“ Mittagspause wich bald blankem Entsetzen, als ich realisiert was die ungewöhnliche Ruhe und die „Überlastung“ unseres Internets zu bedeuten hatte.

Nichts ging mehr! Kein E-Mail, kein Internet, kein Telefon!!!!

Lesen Sie hier weiter!

 

Vor einigen Tagen,...

Frohe WeihnachtenVor einigen Tagen, ich war gerade mit der Weihnachtsdekoration für die Werkstatt beschäftigt, eine „Arbeit“, die mir besonders viel Freude macht, frug mich voll Erstaunen eine Bekannte: „Bist Du ein FAN von Weihnachten? Also ich kann damit nichts anfangen.“

Diese Frage lies mich nicht mehr los und veranlasste mich wieder einmal darüber nachzudenken, was mit uns im Laufe der letzten Jahrzehnte geschehen ist. Umfragen zeigen ja ganz deutlich, dass der größte Teil unseres Volkes gar nicht mehr weiß, was wir da eigentlich feiern. Ein paar zusätzliche Urlaubstage kann man bei dem beruflichen Stress immer gut gebrauchen. Außerdem lieben die Deutschen ihre zahlreichen „EVENTS“. Für einen Besuch auf einem Weihnachts- oder Christkindlmarkt lohnt sich eine Busfahrt von Hamburg bis ins Allgäu – Ein Tagesfahrt all inklusiv – 10 Stunden Fahrt, drei Stunden Hetze von Stand zu Stand, Glühwein, Apfelpunsch und Maronen, Lebkuchen und Bratwürste und natürlich „Oh, du Fröhliche...“Advent-Rallye , Weihnachtsfeiern, Einkaufswahn und natürlich „Oh, du Fröhliche...“

Aber was feiern wir eigentlich? Den Geburtstag eines vor mehr als 2000 Jahren geborenen Humanitäts-Revolutionärs, der schon damals polarisierte und sogar durch höchstrichterlichen Beschluss umgebracht wurde! Eigentlich keine besonders „fröhliche“ Geschichte!Dieser Jesus hat jedoch eine neue Zeit eingeleitet. Er hat als Gottes Sohn die damalige Welt auf den Kopf gestellt und seine Lehre ist noch heute – auch für Menschen ohne „christlichen Hintergrund“ - die Grundlage humanitären Gedankengutes in unserem immer noch christlich geprägten Abendland.

Aber wen interessiert heute noch der christliche Hintergrund dieser Geschichte. „Stille Nacht...“ - wer hält denn das noch aus? Laut, bunt und grell, das ist das was der moderne medienorientierte Mensch heuteerwartet.Und trotz alledem immer mehr Menschen spüren, dass ihnen bei allem Überfluss und aller Betäubung etwas fehlt. Leistungsdruck, Angst, Burnout, Einsamkeit und innere Leere sind heute an der Tagesordnung.

Vielleicht ist es wirklich Zeit für eine Zeitenwende!! Schon viele hoffen darauf und welche Zeit wäre dafür geeigneter als die Weihnachtszeit. All unseren Freunden wünsche ich von ganzem Herzen ein frohes, friedvolles Weihnachtsfest und eine Zeitenwende, hin zu einer menschlichen und humanen Gesellschaft, damit 2013 für Alle ein gutes Jahr wird voll Glück und Zufriedenheit.

Herzlichst EureMonika Bestle

Rettungsschirm

Weihnachtsgeld?Vor einigen Tagen bekamen wir Besuch von der 10-jährigen Carlotta. Nach dem Motto „Jugend forscht“ ging sie auf die Suche in meinem Familienfundus und brachte Interessantes an den Tag und in unser Bewusstsein. Zum Erbe meiner Großeltern gehören einige „hochwertige“ Geldscheine. Ein großer Schatz aus den Jahren 1922-1923 – „Fünfzig Milliarden, Zwei Millionen und Fünfzigtausend Reichsmark“!!! In Anbetracht der großen finanziellen Belastungen, die auf Grund des EURO-Rettungsschirmes für Griechenland auf den Schultern unserer Regierung lastet, überlegten wir, ob wir unseren „Schatz“ nicht Berlin zur Verfügung stellen sollen.

Vielleicht ist es jedoch besser, diese „Milliarden“ für UNSER Land aufzubewahren, für den Fall, dass wir auch einen Rettungsschirm für Deutschland benötigen!!!




´Ralf das Bett´ – ein Märchen aus unserem Wirtschaftswunderland

Um meinen Künstlergästezimmer neuen Schwung zu verleihen beschloß ich zwei Einzelbetten zu kaufen und zwar in den Größen 100 X 200, da ich im Besitz eben solcher Matratzen und Bettroste war. Bald musste ich feststellen, dass dies ein ziemlich schwieriges Unterfangen war. 100 / 200 ist inzwischen eine „exotische“ Größe. Also machte ich mich via Internet auf die Suche und wurde fündig.

NECKERMANN MACHTS MÖGLICH!

Konservativ oder vielleicht darf ich auch sagen, vorsichtig wie ich bin, griff ich zum Telefon um meine Bestellung auf diesem Wege aufzugeben. Eine freundliche, junge Männerstimme nahm (wir betrachteten gemeinsam die Bildschirmangaben) meine Bestellung auf: Bett „Ralf“ zwei Mal!! Mein Versuch, die Betten ohne Matratze zu ordern misslang. „Ralf“ wurde in zwei Farben angeboten, beide für meinen Geschmack, hässlich. Was soll’s, ein „Notbett“ braucht jedes Haus. Also bestellte ich zweimal Ralf in hell!!

Tage später brachte eine Spedition zweimal Ralf OHNE Matratze!!!

Ich behielt die beiden –Vermerk auf dem Lieferschein – und rief bei Neckermann an. Eine andere freundliche Männerstimme ging wieder mit mir ins Internet. Meinen Vorschlag, auf die Nachlieferung bei entsprechendem Preisnachlass zu verzichten, wollte er an die Möbelabteilung, die sich bei mir melden sollte, weiterleiten. Er machte mir jedoch wenig Hoffnung, dass ich auf die Nachlieferung verzichten könnte. Nun ja, dann ist es eben so!!

Nun wurden die Bettrahmen schon mal aufgestellt. Zwei meiner Helfer, nebenbei bemerkt einer „Holzfachmann“ hatten Probleme mit dem Aufbau.

Anruf bei Neckermann! Ein freundlicher Mitarbeiter – Nummer Drei – bedauerte die Unannehmlichkeiten und gewährte uns großzügig einen Preisnachlass pro Bett.
Die Gutschriften kamen – die Matratzen nicht!

Erneuter Anruf bei Neckermann. Dieses Mal eine weibliche Stimme. Nach Schilderung des Sachverhaltes – zunehmend genervt. Nach ihrem Blick ins Internet und nach ca. 15 Minuten in der Warteschleife (Gebührenpflichtig!) die ernüchternde Auskunft: „Ralf“ hat gar keine Matratzen!! Wie?? Und das bei dem Preis?? Und bei dieser „Qualität“?? Und auch die anderen Kollegen waren der Meinung …

Was wollen sie noch mehr, sie haben ja bereits zwei Gutschriften!!!

Mein Einwand, die seien für mangelhafte Aufbauhilfen und nicht für fehlende Matratzen….

Die genervte Erklärung: Bei Neckermann gibt es pro Artikel nur eine Gutschrift bis maximal 30 € und es stünde mir frei, mich über den Kollegen, wegen einer Falschauskunft zu beschweren!! Nachdem ich ihr erklärte, dass ich mich sicher nicht über einen freundlichen und zuvorkommenden Mitarbeiter, de facto drei Mitarbeiter, beschweren werde, da wir ALLE in eine „Verbraucherfalle“ getappt waren. Etwas irritiert und sichtlich betroffen erhielt ich nach meiner Frage zur Geschäftsleitung, eine Adresse in Frankfurt!!

Ja, und an diese Adresse schrieb ich folgenden Brief: bitte klicken Sie hier

(Gleichzeitig recherchierte ich, vorsichtshalber, nochmals im Internet nach einem anderen Bett und wurde wiederum fündig!)

Nach zirka drei Wochen erhielt ich einen Anruf aus Frankfurt. Mit großem Bedauern teilte man mir mit, dass ein weiterer Preisnachlass nicht möglich sei. Darauf stellte ich Neckermann „Ralf“ wieder zur Abholung bereit! Kein Problem, die Betten werden selbstverständlich zurückgenommen. Die Spedition aus Ulm werde sie in den nächsten Tagen abholen.

Postwendend rief ich bei der neuen Versandfirma an und bestellte zwei Betten in Vollholz (ohne Matratzen) in schönem Design und um etwa 1/3 billiger wie Ralf, direkt bei der Chefin. Ein Traum!!

Einige Tag später: Ein Anruf von der Chefin persönlich. Peinlich berührt teilte sie mir mit, dass ihr Lieferant die ihr bereitgestellten Betten, ab sofort, nur noch mit Matratzen liefern könnte und somit der Preis um 1/3 höher ausfallen würde. Nun denn, ich hatte bereits überwiesen, die nächsten Künstler waren angesagt und ein Notbett kann man immer brauchen…., also bestellte ich die beiden Betten, nunmehr mit Matratze. Einige Stunden später ein Anruf, die Chefin persönlich: Wenn ich noch ein paar Stunden Geduld hätte, bekomme ich die Betten eventuell nun doch ohne Matratze. Nah also, das ist doch mal was! Eine Firma, die sich für ihre Kunden einsetzt!

Von Neckermann hatte ich inzwischen eine Stornogutschrift erhalten, allerdings nur für ein Bett „Ralf“. Erneuter Anruf bei Neckermann. Während ich telefoniert kommt, meine mir bekannte Spedition aus Ulm. Bernd meine rechte Hand legt mir einen Lieferschein vor die Nase und ich verschlucke mich fast: Zwei Betten in Vollholz – Lieferfirma; Neckermann!!!
Für die Rücknahme der Betten „Ralf“ hatten die Fahrer keinen Rücknahmeschein dabei, deshalb durften Sie noch ein drittes Mal von Ulm zu uns kommen.

Nachspiel: zirka zwei Wochen später die Betten waren aufgestellt und alles war gut, erhielt ich ein Schreiben von Neckermann mit der Bitte eine Verlustanzeige auszufüllen für eine Warenrückgabe, die ich angeblich per Post vorgenommen hätte und die bei Neckermann nicht angekommen wäre.


Ein Märchen aus unserem Wirtschaftswunderland – eine Wirtschaft über die man sich nur wundern kann!


 

 

Kultur...?

Monika Bestle

Interessante Hinweise

Haben Sie schon mal in unserem Album ´Bilder zu Veranstaltungen´ reingeschaut? Es ist sicher einen kleinen Ausflug wert, klicken Sie einfach hier...

Wir versuchen auch Presseinformation von oder über unsere Veranstaltungen Ihnen zugänglich zu machen. Schon entdeckt? Zum Reinschnuppern klicken Sie einfach hier...