Erfahrungsbericht Telekom


Ein besonderer „Werbe-Gag“ unserer Deutschen Telecom

Seit 1. Oktober 12.45 Uhr geht gar nichts mehr!

Ein besonderer „Werbe-Gag“ unserer Deutschen Telecom. Unser neuer Mieter beauftragte die Telecom für Ihn einen neuen Telefon- und Internetanschluss zu installieren. Nach längerer Zeit und ohne Anmeldung (wie wir später erfuhren) erschien, pünktlich zur Mittagszeit ein „sogenannter“ Techniker von der Telecom. Unser Mieter war nicht im Haus. So zeigten wir ihm den zentralen Kabeleingang im Keller.

Nach einigen für uns unverständlichen „Überprüfungen“ durchtrennte er in unserem Beisein einen Kabelstrang und „flickte“ ihn dann wieder irgendwie zusammen.
Überprüfte nochmals und verschwand!Meine Freude über eine besonders „ruhige“ Mittagspause wich bald blankem Entsetzen, als ich realisiert was die ungewöhnliche Ruhe und die „Überlastung“ unseres Internets zu bedeuten hatte. Nichts ging mehr! Kein E-Mail, kein Internet, kein Telefon!!!!Per Handy versuchte Bernd Kontakt mit der Telecom aufzunehmen.

Im Telefonbuch : Telecom Service Hotline: FÜNF verschiedene 0800-ter Nummern, darunter: Technischer Service!!!!Dann ein sprechender Computer, ein Band, das ALLE möglichen Belange für den Anruf abfragt. Danach in der Warteschleife! Endlich!!! Bernd erklärt unser Problem, dann die Frage: „Welchen Anbieter haben Sie?! – „M-Net!“ – „Dann sind wir nicht zuständig, da müssen Sie bei M-Net anrufen.“

Ratlos saßen wir da. Das Kabel wurde von der Telecom durchgeschnitten. Wir rufen unseren neuen Mieter an, der nun seinerseits versucht bei der Telecom weiter zu kommen. Dies erwies sich als fast unmöglich, da er noch keine neue Telefonnummer zugewiesen bekommen hatte. Niemand schien zu wissen, dass ein „Techniker“,  und schon gar nicht welcher,  bei uns im Haus war. Zentral ließ sich aber anscheinend doch feststellen, dass ein „Fehler“ vorliegt!!! Ein erneuter Anruf, meinerseits bei der Telecom – unsere „Deutschlandtournee“ nimmt ihren Lauf.

Gleiche Prozedur, dann die für mich nicht nachvollziehbare Erklärung, dass ich mich an M-Net wenden müsse.

Um bei M-Net weiter zu kommen hielten wir unsere Kundennummer bereit. Nun sollten wir die Telefonnummer unseres neuen Mieters nennen. Ja, da gab es noch keine!!! Dann eben dessen alte Telefonnummer! Erneuter Anruf bei unserem Mieter. Rückruf bei M-Net, neuer Ansprechpartner diesmal in Nürnberg!  Dieser erklärte mir, dass sie, die Firma M-Net, nun die Telecom beauftragen müssen, dass sie (die Telecom) DEREN EIGENEN FEHLER in unserem Haus wieder in Ordnung bringen möchten. Gleichzeitig erhielt ich, am 04. Oktober nun nach vier Tagen Totenstille eine Rufumleitung auf mein Handy!Wer denkt, dass dies unser Problem nun ein wenig verkleinert irrt gewaltig. Nachdem wir als Veranstalter auch den gesamten Kartenvorverkauf von der Werkstatt aus führen hatte dies zur Folge, dass neben den nun pausenlos ankommenden Anrufen, sich gleichzeitig  der „Postkasten“ füllte!Nach zig Telefonaten kam (am 9. Oktober) nach neun Tagen ein anderer Techniker. Hurra, nun geht unser Telefon wieder.  Eine Stunde später kommt die Mieterin von oben und beklagt, dass ihr Telefon nicht ginge. Da Sie nicht ganz sicher war ob ihr Apparat kaputt sei,  ging Sie in den Telecom-Laden vor Ort. Hier wird ihr am nächsten Tage bestätigt, dass das Telefon  in Ordnung sei, der Fehler liege an der Leitung!!!!Inzwischen hatte unsere Tageszeitung ein Interview mit mir gebracht, damit unsere Werkstattbesucher über unser „Malheur“  informiert wurden.  (Es wurde bereits vermutet, dass die Kultur-Werkstatt geschlossen hätte!!!!) Dies hatte nun den „positiven“ Effekt, dass unser „Fall“ anscheinend im Netzwerk der Telecom Einzug gehalten hat.

Bereits am übernächsten Tag (11. Oktober) war wieder ein anderer Techniker vor Ort. Er installiert ein neues Kabel und erklärte, dass das alte Kabel gar nicht mehr ausgereicht hätte!  Nun ist auch unsere Mieterin wieder erreichbar!Am 14.Oktober kommt unsere neue Mieterin, völlig entnervt und bittet mich mitzukommen. Das neue Kabel kommt durch den Holzboden im Gang, zirka 30 cm von der Wand entfernt!Am 15. Oktober Anruf eines befließenen Telecom-Kundendienst-Mitarbeiter (bereits der zweite Anruf), der sich über den Stand der Dinge informieren wollte. Auf Grund meiner Beschwerde  kommt bereits am 17. Oktober ein weiterer Techniker, der nun ein längeres Kabel einzieht. So weit so gut!Am 21. Oktober, unser neuer Mieter will nun sein Telefon und das Internet in Betrieb nehmen:

GEHT NICHT!!!!

Am 23. Oktober, der GLEICHE TECHNIKER, (man staune, aus dem Ruhrgebiet!) bringt die Sache nun endgültig in Ordnung!  

Ursache und Wirkung

Die Telecom ist maßgeblich daran beteiligt, dass wir heute als Bürger gar keine Alternative mehr zu Telefon und Internet  haben. Die totale Vernetzung wird als DIE Errungenschaft des 21. Jahrhundert gepriesen und inzwischen auch vom Bürger VERLANGT!

Umso befremdlicher, dass eben diese „Firma“ mit IHRER Vernetzung die größten Probleme zu haben scheint. Ein flächendeckendes Computer-System ist nicht in der Lage einen Vorgang zentral zu verwalten!

Ein Heer von firmeneigenen „Callcentern“ verteilt auf die ganze Republik, besetzt von Telecom-Mitarbeitern, die zum Teil offensichtlich nur unzureichend  ausgebildet, dem Frust und dem Ärger der betroffenen Bürger ausgeliefert sind.
Und dann, wir erlebten es gleich vier Mal, sogenannte Telecom-Techniker, ausnahmslos Angestellte von Subunternehmen! Und auch hier liegt der Verdacht nahe, dass es an der Schulung vieler dieser Leute mangelt. Den gerechten Zorn der Betroffenen müssen dann andere, am Telefon, ausbaden!!!!

Wen wundert’s,  dass  Angst,  Frust und Burnout bei vielen Menschen, die unter solchen Bedingungen arbeiten müssen zunimmt.Die Folge unseres „Erlebnisses“ hat für die Kultur-Werkstatt, neben einem erheblichen Arbeitsmehraufwand, der uns sicher noch zwei Wochen beschäftigen  wird, einen für uns großen Verdienstausfall zur Folge. Zahlreiche Veranstaltungen waren sehr schlecht besucht, eine Veranstaltung wurde „aus  Vernunftsgründen“ abgesagt. Unser Programm, das bereits ab November gilt konnte nicht fristgerecht für den Druck fertig gestellt werden.  Wir verloren so eine ganze Woche für die Werbung. Die vielen Überstunden brauche ich hier nicht erwähnen.

Der Telecom habe ich bereits mitgeteilt, dass ich mir rechtliche Schritte vorbehalte. Nun versuche ich aber doch den Rechtsweg auszuschließen – Recht haben und Recht bekommen... Sie wissen schon! – da mir die nötigen finanziellen Mittel fehlen um mich mit diesem „Wirtschaftsgiganten“ auseinander zu setzen. Ich werde es deshalb auf dem Kulanzwege versuchen!!!! Natürlich halte ich Sie, meine interessierten Leser auf dem Laufenden!

Eine Firma, die sich in den schillerndsten Farben präsentiert sollte auch wissen dass auch Sie an „Glanz“ zu verlieren hat.Dieser faktische Rapport zeigt ganz deutlich die Hilflosigkeit der Bürger. Er zeigt, dass wir einem von Staats wegen gewünschten  privaten Monopol, völlig ausgeliefert sind und  öffnet die Türe für einen ungleichen Wettbewerb!  Der Staat verkauft uns Bürger an die Wirtschaft! Eine sogenannte „soziale Marktwirtschaft“  kann nur funktionieren, wenn unsere Steuergelder auch für Belange verwendet werden, die für ALLE Bürger flächendeckend zur Grundausstattung  unseres Lebens gehören! Dazu gehört in der heutigen Zeit auch die Telekommunikation!

Wenn, wie zum Beispiel in der Steuerpolitik, vom Volk verlangt wird, dass wie bei Umsatzsteuer und Einkommensteuer die Meldungen nur noch ausschließlich über Internet zu erfolgen haben, so ist der Staat auch in der Verantwortung, die nötigen Voraussetzung dafür zu schaffen.

Wenn ich meine Umsatzsteuer-Voranmeldung auf Grund unseres „Telecom-Erlebnisses“ nicht fristgerecht „abgeben“ könnte, bekomme ich einen Säumnis- und Verspätungszuschlag, den ich dann, nach schriftlichem Widerspruch auf dem „Kulanzwege“ höchstwahrscheinlich wieder ersetzt bekomme.  Wer aber ersetzt mir den Arbeitsmehraufwand???Ein privates Monopol  ist die Lizenz zum Geld drucken und sollte der Gewinn dennoch nicht den Erwartungen entsprechen wird an Personal und Kundendienst eingespart!

Neben der Telecom können wir das auch bei Post und  Bahn und nicht zuletzt bei der GEMA beobachten! Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen – objektiv und sachlich -, wir werden sie veröffentlichen.  

 

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Leiung der Kultur-Werkstatt: Monika Bestle

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Die GEMA ist EINE „Baustelle“, die deutlich macht, dass der Stellenwert unserer Kultur, den Menschen in unserem Land nicht mehr gerecht wird. Es ist an der Zeit, dass wir unsere Politiker auffordern den Menschen wieder mehr in den Vordergrund ihrer Entscheidungen zu rücken. Lesen Sie mehr...